Mitwanderzentrale 2021

Mitwanderzentrale 2021

Sehen & Erleben | Wandern

In den Sommermonaten ist es wieder soweit: jeweils ab 10 Uhr führen wir Sie ab dem Bahnhof Wandlitzsee auf zehn Routen zu den schönsten, naturverbundensten, erlebnisreichsten und geschichtsträchtigsten Plätzen in unserem Naturpark Barnim.

Den Anfang macht am Donnerstag, dem 20. Mai 2021 eine Wanderung um den „Wandlitzer Seeweg“, mit dem faszinierenden Seeblick zwischen Wandlitzer See und Stolzenhagener See, einer gemütlichen Einkehr in die „Fischerstube“ am Stolzenhagener See und einem Blick in die Backstube bei Bäcker Rathay in Klosterfelde. Angeboten auch traditionelles Bäckerhandwerk selbstgemacht auf Vorbestellung und kostenpflichtig, bevor die Feldsteinkirche des Dorfes besichtigt werden kann.

 

Am Sonnabend, dem 29. Mai geht es entlang des „66-Seen-Fernwanderweges“, dessen besondere Faszination mit der Vielfalt des Wandlitzer Sees, der Drei Heilige Pfühle, des Regenbogen-, Liepnitz-, Ober- und Hellsee zu erleben sein wird. In der Naturparkstadt Biesenthal können die Evangelische Stadtkirche oder die überaus beeindruckende neobarocke Katholische St. Marien Kirche, die aktuelle Wechselausstellung in der „Galerie im Rathaus“ und die Heimatstube besichtigt werden. Ziel der Wanderung ist der Naturparkbahnhof Melchow, mit der Möglichkeit zu einem Abstecher in das Nonnenfließ und der Kirche in Schönholz.

Auf ein „Wandern mit Seeblick“ laden wir am Donnerstag, dem 17. Juni ein. Auch heute stehen der Wandlitzer See, die Drei Heilige Pfühle, der Regenbogen-, Liepnitz-, Bogen-, Strehle-, Bauern- und Lottschesee auf dem Programm, vorbei an der traditionsreichen „Landhaus Kolonie“ aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts, dem Prendener Teufels-Stein, wo schon Kaiser Wilhelm II. eine Wanderpause eingelegt hat und zum Museum im Turm der Dorfkirche. Mit Wildbouletten am Wanderstock geht es zum Haltepunkt am Lottschesee, und von dort in Richtung Heimat.

 

Eine Familientour „Maränen Rallye“ wird am Sonnabend, dem 26. Juni angeboten und richtet sich an die jüngsten Wanderbegeisterten. Am Schwalbenberg entscheidet sich, ob das Wasser in die Nord- oder Ostsee fließt, im alten Dorf Wandlitz gab es früher einen Milchladen, heute steht hier das „Barnim Panorama“ und im alten Angerdorf eine Linde, die sich mit dem Zaun vereint. Zurück in Richtung Berlin geht es ab dem zweiten Bahnhof des Ortes: Wandlitz. Nicht verwechseln!

 

Die etwas „Älteren“ sind zur „Jung Hiking Tour“ am Sonnabend, dem 24. Juli eingeladen, bei der tolle Blicke auf den Wandlitzer See, den Stolzenhagener See und den Rahmer See zu entdecken sind. Nochmals ab der „Wasserscheide“ am Schwalbenberg wanderst Du auf einem Teilstück des „66-Seen-Fernwanderweges“. Unterwegs gibt es noch so einige Tipps für die kommenden Ferientagen in unserer Region. Danach kannst Du ab dem Bahnhof Wensickendorf in Richtung Berlin fahren.

Am Sonnabend, dem 28. August 2021 geht es zu „Wald, Wasser und Heide“ im Naturschutzgebiet „Schönower Heide“. Ende August „leuchtet“ die Heide auf diesem renaturierten Truppenübungsplatz besonders. Mit etwas Glück können Wildpferde und Konik‘s oder Hirsche und Mufflons von zwei Aussichtsplattformen beobachtet werden. Zurück in Richtung Berlin geht es mit der fast gleichnamigen „Heidekrautbahn“ ab dem Bahnhof Schönerlinde.

 

Aus Anlass des „Tages des offenen Denkmals“ im September startet die Tour am Sonnabend, dem 4. September am denkmalgeschützen Bahnhof Wandlitzsee, 1928 im Stil der „Neuen Sachlichkeit“ erbaut, führt an die „Landhaus-Kolonie“ vom Beginn des 20. Jahrhunderts mit 10 Villen, Ergebnis eines Architekturwettbewerbes. Nächstes Ziel ist das „Bauhaus Denkmal Bundeschule Bernau“, ein eindrucksvolles Werken der Klassischen Moderne, das in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen wurde. Eine individuelle Besichtigung der zu DDR-Zeiten im sozialistisch-realistischen Stil veränderten Innenstadtarchitektur sollte nicht versäumt werden. Vom Bahnhof Bernau fährt alle 10 Minuten eine S-Bahn zurück in Richtung Berlin.

 

„Vergessene Orte“ sind am Donnerstag, dem 16. September 2021 unser Ziel. Das Areal am Bogensee, einst Landhaus des Nazi-Propagandaministers Goebbels, später ausgebaut zur Hochschule der Jugendorganisation der DDR, eine abgeschirmte Stadt für sich mit Theater, Restaurants und Sportanlagen sind das erste Ziel, bevor im ehemaligen Luftkurort Prenden auf den Spuren des ersten Generalfeldmarschall Preußens gewandert wird, ganz zünftig mit Wildbouletten am Wanderstock aus dem „Jagdhotel am Strehlesee“. Ab dem Ziel der Wanderung, dem Bahnhof Klosterfelde, fährt ein Zug in Richtung Berlin.

Schließlich „klappert die Mühle…“ im rauschenden Briesetal, und zwar am Sonnabend, dem 25. September, wenn die ruhige Wandlitzer Seenlandschaft samt Stolzenhagen mit seiner „Fischerstube“, und dem märkischen Angerdorf Wensickendorf zum Ziel wird. Biber und Eisvogel sind im Briesetal zu Hause, seit damals, als in Zühlsdorf noch die Briese das Sägewerk antrieb, das bis heute an der Wanderstrecke steht. Ab dem Bahnhof Borgsdorf, fährt dann alle 10 Minuten eine S-Bahn zurück in Richtung Berlin.

 

Schließlich präsentiert sich Wandlitz am Sonntag, dem 3. Oktober 2021, zum „Tag der deutschen Einheit“. Von der „Waldsiedlung Wandlitz“, der ehemaligen Wohnanlage der Staats- und Parteiführung der DDR geht es in das „Barnim Panorama“, wo die heutige Sicht auf die Geschichte der Region in einer anschaulichen Dauerausstellung mit großen open-air „Naturerlebnis“ präsentiert wird. Ab dem zweiten Bahnhof des Ortes: Wandlitz, fährt dann jede Stunde ein Zug zurück in Richtung Berlin.

 

Pandemie- und organisatorisch bedingte Änderungen unserer Wanderungen könnten leider jederzeit möglich sein. Die Teilnahme ist kostenfrei, Kartenmaterial und kleine Wegzehrungen sind inklusive.

Wir würden uns wirklich freuen, Sie bei der einen oder anderen Mitwanderzentrale durch unseren wunderschönen Barnim begrüßen zu dürfen – die wir Ihnen im Detail auf dieser Internetseite unter den „Veranstaltungen“ sowie jeweils kurz vor den Terminen aktuell in der regionalen Presse vorstellen.

Fotos: Tourismusverein Naturpark Barnim e.V. / Stephan Durant / Andrea Heins