„Nelly & Nadine“ – Dokument einer Liebe

Veranstaltung | Film | Theater

Im Rahmen der „Queeren Wochen“ 2026 zeigt die Initiative „Queerbies“ den Dokumentarfilm Nelly & Nadine.

Der Film von Regisseur Magnus Gertten zeigt die wahre Liebesgeschichte zweier Frauen, die sich am Heiligabend 1944 ineinander verlieben – mitten im Schrecken des KZ Ravensbrück. Die beiden Frauen beginnen ihre lebenslange Liebesreise: die belgische Gefangene und Opernsängerin Nelly Mousset-Vos war gebeten worden, Weihnachtslieder in einer von Franzosen bewohnten Barracke in Ravensbrück zu singen. Nach ein paar Liedern ruft eine Stimme aus der Dunkelheit: „Sing etwas von Madame Butterfly!“.

Nelly zögert, doch dann singt sie „Un bel di vedremo“, eine Arie über das Warten auf einen Geliebten. Anschließend tritt die Frau aus der Dunkelheit heraus, die um das Lied gebeten hatte. Sie küsst Nelly und sagt: „Der liebe Gott war heute gütig zu uns“. Es ist Nadine Hwang, eine chinesische Anwältin aus Paris, die ebenfalls in Ravensbrück inhaftiert worden war.

Nelly und Nadine werden in diesem Moment ein Paar und verbringen so viel Zeit zusammen wie möglich…

„Nelly & Nadine“ – Dokument einer Liebe
Foto: Rise And Shine Cinema , Lizenz: Rise And Shine Cinema

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kostenfrei: ja

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